STU COOK & DOUG CLIFFORD PRESSE 1998 - 1999

OFFENBACH - POST

Denkwürdige Wiedergeburt
Rumpfgruppe von "Creedence Clearwater Revival" in Offenbach

Im Namen des Herren sind sie nicht unterwegs. Ansonsten ist es schon ein wenig wie bei den "Blues Brothers": Ein Vierteljahrhundert haben sie nicht mehr gemeinsam gespielt, bis jemand auf den Gedanken kam, die alte Band wieder zusammenzutrommeln.

Einer ist gestorben. Ein anderer hat sich wohl von einer Frau an den heimischen Herd fesseln lassen, vielleicht mochte er auch einfach nicht mehr. Doch ausgerechnet er war die zentrale Figur als Sänger, Gitarrist und Songwriter. "Wen juckt’s?" haben sich die zwei noch verbliebenen Herren von der Rythmusgruppe wohl gesagt und große "CCR" auf die Plakate drucken lassen.

Als "Creedence Clearwater Revival" war die Vorläuferformation Ende der 60er Jahre eine der erfolgreichsten Hitbands schlechthin, ernstzunehmende Konkurrenz sogar für die Beatles. 15 hits landete die in ihrer Vorgeschichte auf das Jahr 1959 (!) zurückgehende Band zwischen 1968 und 1972.

Bodenständig gab sich die aus der San Francisco Bay Area stammende Gruppe, die ob ihres aus Country, Blues und Rock gezimmerten Klangbilds vielfach fälschlich dem Südstaaten- Rock zugeschlagen wurde. Während andere de Songs in endlose, psychedelische Weiten zerdehnten, besannen sich "Creedence Cleatwater Revival" auf die treibende Kraft des Rock ‘n’ Roll.

"Revisited" steht kleingedruckt auf den Plakaten. Ex- Sänger John Fogerty hat die Verwendung des Originalnamens verhindern können. Dabei klingt an diesem Abend in der leidlich gut besuchten Offenbacher Stadthalle alles echter als echt. Natürlich gibt’s die volle Ration Hits. Keiner fehlt. Die Reproduktion ist perfekt. Womöglich hat die auf Quintettstärke erweiterte Band um Stu Cook (Baß) und Doug Clifford (Schlagzeug) den neuen Sänger John Tristao ja in einem John-Fogerty-Soundalike-Wettbewerb gefunden. Nicht minder heiser und rau ist die Stimme. Ein wenig bluesiger gar im Ausdruck.

Improvisationsfreudig wirkt die Band, vor allem Leadgitarrist Elliot Easton, einst in gleicher Position bei den "Cars". Sie animiert zum mitklatschen und tanzen:
Die Legende lebt!
-zik

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HANAUER STADTZEITUNG

Oldies: Creedence Clearwater Revisited

Als sich Creedence Clearwater Revival 1972 auflösten, waren sie die vielleicht größte amerikanische Singles- Band (Rolling Stone). Zwischen 1968 und 1972 veröffentlichten sie sieben Alben und Dutzende von Radiohits, welche den Weltruhm von CCR besiegelten.

Songs wie "Down On The Corner", "Suzie Q" oder "Proud Mary" wurden zu Klassikern der Rockgeschichte. 1996 feierte die Band unter dem neuen Namen ein sensationelles Comeback, auch wenn Chef John Fogerty nicht dabei war.

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RHEIN - MAIN PRESSE ( 22. 06. 98 )

Rückkehr der Waldburschen, Creedence Clearwater Revisited in Offenbach/ Authentische Qualitäten

Es waren Bands wie Emerson, Lake & Palmer, Yes und Genesis, die dem Rock ‘n’ Roll die ungestüme Unschuld nahmen und mit symphonischem Pomp die Rezeption von der Hüfte ins Hirn verlegten.
Ende der 60er Jahre schienen die Tage des kurzen Songs gezählt, weil das große Format zum Muß erklärt wurde.

Ein paar amerikanische Waldburschen aus dem Nest El Cerrito ignorierten den Trend und zimmerten rauhen Rock, der Erinnerungen an die schon damals gute alte Zeit weckte.
Creedence Clearwater Revival, kurz CCR, eroberten mit ebenso schlichten wie genialischen Melodien und einem puren Sound, der außer Gitarren keine Elektronik brauchte. Längst wären sie Geschichte, wenn nicht zwei der vier Gründungsmitglieder den einstigen Erfolg wieder herbeisehnen würden.

Als Creedence Clearwater Revisited, kurz CCR, führen sie auch in Offenbachs Stadthalle zurück in jene Ära, in der sie als Superstars die Bühnen betraten. Übriggeblieben sind der Bassist Stu Cook und sein trommelnder Kompagnon Doug Clifford. Gegangen ist Bandleader John Fogerty, weil er andere nicht mehr an seinen Songschreibertalenten teilhaben lassen wollte.

Das liegt über 25 Jahre zurück, aber noch immer schöpfen die einstigen Mitläufer aus dem Fundus, der ihnen wie nichts anderes den Beifall des Publikums garantiert.
Fogerty und sein bereits zuvor ausgestiegener Bruder Tom ersetzt heute ein Terzett, Elliot Easton an der Leadgitarre, John Tristao, verantwortlich für Gesang und Rythmusgitarre, sowie Steve Gunner, der als Mädchen für alles Keyboard, Mundharmonika, Perkussion und akustische Gitarre bedient.

Obwohl das gesamte Programm dank des verblüffenden Reibeisen-Timbres von Tristao unzweifelhaft authentische Qualitäten aufweist, geht dem Konzert jedwede Magie ab, weil der Kopf des Ganzen fehlt, eben jener John Fogerty, der einzig und allein CCR war.
Da hilft es auch nichts, daß Doug Clifford als Mann für’s Grobe das Schlagzeug einfallslos wie eh und je traktiert und mit steten Temposchwankungen den Rest der Truppe aus dem Gleichgewicht zu bringen versucht. Daran können selbst Stu Cook und die weiteren Mitstreiter nicht rütteln, die sich zwar tapfer mühen, letztlich aber nur einem Gespenst hinterherlaufen.

-Th. H.

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VINTAGE GUITAR NEWS ( Juni '98 )

Creedence Clearwater Revisited Interview

Nur selten in der Geschichte des Rock ‘n’ Roll herrschte zwischen der rauhen, kreativen Energie einer Band und ihrem Publikum eine derart enge Beziehung wie im Falle Creedence Clearwater Revival. Man kann wohl kaum von Zufall sprechen, daß nach wie vor Millionen Alben dieser Formation Jahr für Jahr verkauft werden. Der Grund für dieses Phänomen liegt auf der Hand. Creedence Clearwater Revival war und ist noch heute eine der großartigsten Rock ‘n’ Roll Bands aller Zeiten, sie verkörperte wie kaum eine andere Formation das Lebensgefühl Amerikas und dessen unverwüstlichen Pioniergeist. CCR sei die "vielleicht größte amerikanische Single Band" orakelte einst die USA- Ausgabe des "Rolling Stone" Magazines und verwies auf Songs wie "Bad Moon Rising", "Green River", "Born On The Bayou", "Hey Tonight", "Have You Ever Seen The Rain", "Suzie Q", "Who’ll Stop The Rain", "Heard It Through The Grapevine", u.v.m.

CCR veranstalteten ihr letztes Konzert im Sommer des Jahres 1972 und lösten sich im darauffolgenden Oktober auf. Und obwohl die beiden Gründungsmitglieder Doug "Cosmo" Clifford (Drums) und Stu Cook (Bass) weiterhin unaufhörlich für andere namhafte Bands komponierten, produzierten und auch spielten, so vermißten sie dennoch die Musik, die sie zu spielen liebten: Creedence Musik. Und auch die Rockfans auf dem ganzen Erdball litten unter dem Entzug von Creedence Konzerten. Im Januar 1995 beendeten Clifford und Cook diese für CCR Fans freudlose Zeit, stellten ihre vielfältigen Talente und Energie der Öffentlichkeit wieder zur Verfügung und formierten Creedence Clearwater Revisited.

Auf der Grundlage der musikalischen Prämisse "playing good music and having good fun" widmeten sich Stu und Doug dem Ziel einer möglichst originalgetreuen Wiedergeburt jener Musik, die von Fans in aller Welt geliebt wird. Auf der Suche nach den geeigneten Musikern, um dieses ehrgeizige Ziel zu realisieren, gelang Cook und Clifford ein Husarenstück, das zunächst fast unmöglich schien: Sie fanden tatsächlich drei Musiker, die ihre Liebe zur CCR Musik teilten und gleichzeitig in der Lage waren, den Creedence Livesound original zu reproduzieren.

Leadgitarrist Elliot Easton, der früher zu The Cars gehörte, riß sich förmlich ein Bein aus um CCR Hits spielen zu können. Seine überragenden Soli und griffigen Rythmusgrooves führen direkt zum wahrhaftigen amerikanischen Rock ‘n’ Roll von "Cosmo’s Factory". Den Leadgesang und die Rythmusgitarre übernahm John Tristao, der dieser aufwendigen Sache mehr als nur gewachsen ist. John produziert, tourt und spielt seit mehr als zwanzig Jahren und bläst seinen Zuhörern förmlich den Verstand aus dem Kopf, wenn er seine Stimmbänder dehnt.

Zahlreiche CCR Aufnahmen beinhalten zusätzlich zu den gewohnten zwei Gitarren, Bass und Schlagzeug noch einige weitere Instrumente. Deshalb fügten Cook und Clifford der neuen Formation zusätzlich Keyboards und akustische Gitarren hinzu. Diese reizvolle Aufgabe viel in die Hände von Steve Gunner, der seinen Job sogar noch besser erfüllte, als sich Stu und Doug hätten träumen lassen. Steve rundet zudem die sehenswerte Bühnenpräsentation der Band ab.

Seit Beginn von Creedence Clearwater Revisited im Jahre 1995 hat die Band zahlreiche ausverkaufte Konzerte in der ganzen Welt gegeben, von Griechenland bis Los Angeles, von Bangkok über Berlin bis nach Billings, Monterey. Mehr als eine Million begeisterter Fans haben CCR seitdem gesehen. Und obwohl keine andere Gruppe jemals die original Creedence Clearwater Revival ersetzen kann, so gesteht Clifford dennoch freimütig, daß er noch immer eine Gänsehaut bekommt, wenn er mit seiner neuen Band spielt. "Leute von 8 bis 80 Jahren lieben es", erklärt er, "Revisited ist so nahe dran an der legendären Sache, wie es nur irgend möglich ist." Wie nahe, belegt die neue "Recollection", das aktuelle Live Doppelalbum, auf dem nahezu alle großen Hits der Band in brillanten Versionen vertreten sind. Ein absolutes Muß für CCR Fans!

Hier nun ein Interview mit Creedence Clearwater Revisited vor ihrem Auftritt am 17. 06. 98 in der Music Hall in Hannover.

VGN: Hallo, seit wann spielt ihr in dieser Formation?

Doug: Wir spielen seit drei Jahren zusammen. Genaugenommen seit März 1995. Inzwischen haben wir ein richtig gutes Band- Feeling und sind prima aufeinander eingespielt.

VGN: Wie habt ihr euch zusammengefunden?

Stu: Das war sehr einfach. Durch Telefonate mit Freunden. Es war wirklich keine große Sache. Viel einfacher als wir uns das vorgestellt hatten.

VGN: Das Rolling Stone Magazin bezeichnete CCR als eine der größten amerikanischen Single Bands, wenn nicht sogar die größte der Welt. Was ist für euch ein guter Song?

Elliot: Lacht! Ein guter Song oder ein guter Creedence Song?

VGN: Ganz allgemein!

Doug: Ein Riff, ein Gitarren- Riff, ein Titel, ein Groove, ein Rhythmus, es sind viele Dinge, die dazu beitragen. Manchmal sind es auch nur ein paar Worte. Der Song muß einfach sein und die Melodie muß sich im Kopf festsetzen.

Elliot: Nimm Day Tripper, Good Vibrations, Green Onions, You Lost And Lovin‘ Feelin‘ und sag mir, was sie alle gemeinsam haben. Das ist nicht schwer, das ist es, was eine Single ausmacht.

VGN: Die Musikszene ist heutzutage rasend schnell, heute ein Tophit, morgen schon vergessen. Nur wenige Songs hinterlassen in den Köpfen der Zuhörer einen bleibenden Eindruck. War das früher anders?

Doug: Es hat sich alles geändert. Heute ist es so, daß eine Band alle drei Jahre ein Album auf den Markt bringt. Wir haben früher in einem Jahr drei Alben aufgenommen. Wenn die Alben in kürzeren Abständen erscheinen würden, sähe das sicherlich anders aus.

Elliot: Ich finde, heute wird zu viel mit Computern und Drum- Machines produziert. Kaum einer sitzt doch heute noch mit einer Akustikgitarre auf dem Bett und komponiert. Alle haben ihr eigenes Studio mit all dem High Tech Equipment. Viele Songs fangen deshalb auch mit den gleichen Presets, Drum- Computer- Beats und Synthesizer Rythmen an. Es ist nicht das gleiche, wie wenn du eine tolle Melodie hörst, die sich in deinem kopf entwickelt.

VGN: Wie hat sich eurer Meinung nach das Musik- Business geändert und wie die Situation der Musiker?

Stu: Da sind eine Menge mehr Rechtsanwälte an der Seite der Musiker als früher, aber einige sehen nur das Geld und nicht die Hilfe, die ein Musiker heute in der Verhandlung mit der Plattenfirma braucht. Das sind keine Geschäftsmänner. Es gibt aber auch die, die den Musikern zu besseren Deals als früher verhelfen, das sollte man nicht vergessen.

Elliot: Viele Gruppen haben heute schon bei den Plattenfirmen unterschrieben bevor sie dafür bereit und reif waren. Das ist auch ein Unterschied zu früher.

Doug: MTV hat die Pop Musik ruiniert. Sie sind immer präsent, alles vollgepackt und doch so schmal. Das liegt daran, daß im TV und im Radio immer nur das gleiche gespielt wird, alles ist so beengt.

Elliot. Die Leute hören dort nur Hip Hop und Rap. Die haben doch noch nie einen guten Rock- oder Folksong gehört. Was ist mit den guten alten Songs der Beatles, von Frank Sinatra, Tony Bennet, den Beach Boys, Creedence und all den verrückten Sachen. Das Business ist so groß und so schnell, daß du es gar nicht mehr genießen kannst.

VGN: Gibt es Orte oder Länder wo ihr "lieber" spielt?

Doug: Oh, das ist eine schwere Frage. Deutschland ist einer meiner Lieblingsorte, die Fans sind toll, so lebenslustig und Deutschland hat das beste Bier der Welt (lacht)!

Stu: Es gibt so viele Länder, wo wir gerne spielen: Deutschland und Schweden. Das sind Länder, wo wir wirklich gerne spielen. Aber auch Länder, wie zum Beispiel Indonesien, wo wir immer wieder touren, ist ein guter Markt für unsere Musik.

VGN: Gibt es Unterschiede beim Publikum?

Stu: Nein, ich denke nicht, zumindestens keine großen. In manchen Ländern sind die Fans vom ersten Stück an voll dabei, in anderen Ländern brauchen die Fans ein längeres Warm- Up, du siehst es während der Show wachsen, aber am Ende der Show sind alle gleich gut drauf.

Doug: In den USA ist das Publikum etwas jünger, hier in Europa sind es meist die älteren Fans, die auch mit unserer Musik aufgewachsen sind.

VGN: Laßt uns doch mal über euer Equipment reden, das ihr auf der aktuellen Tour benutzt. Es gibt sicherlich viele Leser, die sich dafür interessieren. Welche Gitarren, Verstärker, Drums etc. spielt ihr?

Doug: Heutzutage spiele ich moderne Drums, mein Kit ist von Yamaha, Camco, und DW. Das sind Sachen, die ich mag und auf Tour spiele. Zu Hause habe ich noch original alte Drum- Kits.

Stu: Ich spiele auf der Tour einen Modulus Graphite Bass, ein Demeter Preamp und ein Demeter Compressor, QSC Poweramps und SVT 8*10" Cabinets. Zu Hause habe ich meine alten Bässe.

VGN: Elliot, wie sieht das bei Dir aus?

Elliot: Ich spiele linkshändig. Ich spiele Fender Custom Shop Stratocasters, die speziell für mich gebaut wurden und mit handgewickelten Pickups bestückt sind. Es sind aber Basic Modelle, keine sonstigen Modifikationen oder Extras. Weiterhin spiele ich das übliche an Boden- Effekten: Ein Boss Digital Reverb, ein Boss DD-2 Digital Delay, ein Boss Heavy Metal, einen Ibanez TS-9 und ein speziell für mich gefertigtes Demeter Tremolo und, glaub’s oder nicht, ich spiele zwei Standard Peavy 5150 mit zwei 4*12" Marshall Cabinets, das ist alles. Ich benutze aber nur den Rythm Channel für den fetten, warmen Cleansound, der so klingt wie ein riesiger Deluxe Reverb. Ich brauche für Creedence manchmal diesen cleanen Country- oder Rockabilly- Sound, diesen sauberen Twangy- Tone. Ein wirklich toller Amp fürs Geld, great.

VGN: Wie sieht es mit den Oldie- Gitarren aus, sammelst Du?

Elliot: Oh ja! Ich habe eine Menge alter Gitarren, alles Lefties! Ich habe eine '58er Tele, eine '64er Strat in Olympic White eine '69er Barney Kessel Custom, eine '61er Martin D 28, eine OOO-42 Clapton, um nur einige wichtige zu nennen. Insgesamt habe ich ca. 60 - 70 Gitarren. Darunter sind auch sechs original alte Jazzmaster Gitarren. Ich habe über die Jahre hinweg eine Menge Gitarren gehabt aber auch eine Menge wieder verkauft. Ich habe immer wieder aussortiert, bis ich die gefunden hatte, die mir am besten gefielen. Ich habe auch ein paar schöne Gibson Hummingbirds. Ich spiele sehr gerne Akustik- Gitarren.

VGN: Was denkst du über den heutigen Oldie- Gitarren- Markt, insbesondere über die Preise, die für alte Strats, Teles und Les Pauls verlangt und bezahlt werden?

Elliot: Ich denke, die guten Oldies werden weiter im Preis steigen. Aber schau' dir zum Beispiel mal die Jazzmaster an. Das sind großartige Gitarren, die es noch zu einem vernünftgen Preis zu kaufen gibt. Oder Les Pauls Juniors, das sind ebenfalls tolle Gitarren, die noch für jeden erschwinglich sind. Ich bin oft in Musikgeschäften unterwegs, schaue mich um und suche Gitarren. Als Musiker und Gitarrist finde ich es absurd, daß Instrumente von Ärzten, Zahnärzten und Rechtsanwälten, die niemals in einer Garagenband gespielt haben, gekauft werden, um sie dann in Glasvitrienen und Tresoren verschwinden zu lassen. Ich denke, all diese Leute wollen ein Stück Amerika kaufen, eine alte Strat, einen alten Ford Thunderbird oder eine Harley.

VGN: Meine letzte Frage an euch. Wie sieht es mit den CCR Zukunftsplänen aus, neues Songmaterial, CD, ect.?

Doug: Wir haben gerade die Recollection herausgebracht. Wir sind eine Live Band, wir lieben es, live zu spielen. Wir wollen nicht Monate in Studios verbringen, wir wollen Spaß haben, auf der ganzen Welt für unsere Fans spielen und das ist es auch, was unsere Fans wollen. Wir spielen gerne in Amerika, Deutschland, Holland, Italien, England, der Schweiz, Frankreich.

Stu: Das Hauptanliegen von uns allen ist, daß wir zusammen die alten CCR- Songs live spielen. Früher haben wir mal darüber gesprochen, eine CD zu machen, aber dann wären wir im Record- Business und das wollen wir nicht. Wir haben eine Plattenfirma, die unsere Doppel- Live- CD verkauft, that's it! Our main job is to play! Das ist es, was Doug und ich wollten, als wir Creedence Clearwater Revisited gründeten. Playing with fun! Es läßt dir dann auch die Zeit, sich um andere wichtige Sachen in deinem Leben zu kümmern.

VGN: Danke für das Interview und weiterhin viel Spaß beim Spielen.

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